Schlossgeschichte

Die Schlossherren von Schloss Wasserburg
Älteste Nachrichten von dem Ministerialengeschlecht der Herren von Wasserburg finden wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1185. in der ein Dietmar von Wasserberg genannt wird. Ein weiterer wichtiger Vertreter aus diesem Geschlecht war zu Beginn des 13. Jahrhunderts Heinrich von Wasserberg, der Schwager des Minnesängers Ulrich von Lichtenstein. 1283 werden Otto von Haslau und Wulfing von Arnstein als Herren von Wasserburg erwähnt. Kurze Zeit später gelangte das Schloss durch Heirat in den Besitz der Puchberger.

In einer Urkunde vom 24. Juni 1364 trifft ein Stephan von Toppel von Wasserburg als Unterzeichner auf. 1515 verkaufte Christoph von Toppel neben einigen anderen Besitzungen auch Wasserburg an Christoph von Zinzendorf. Fast 400 Jahre hindurch war Wasserburg der Familiensitz der Zinzendorf bzw. der Baudissin-Zinzendorf. Nach dem Tod Karls von Zinzendorf 1813 ging der Besitz an Heinrich August Graf von Baudissin, der Name und Wappen der Zinzendorf annahm.
Aus Holstein in Deutschland kommend, war er einer der ersten in Österreich, die den Brauch des Christbaumes einführten. 1827 wurde in Schloß Wasserburg erstmals zu Weihnachten ein Baum aufgestellt.

1912 verkauften die Baudissin Zinzendorf den Besitz an Graf Heinrich Fünfkirchen. 1915 wurde im Schloss vorübergehend ein Erholungsheim für Soldaten errichtet. Bereits im Jahre 1923 kaufte Carl Hugo Graf Seilern das Gut Wasserburg, das bis heute im Besitz der Familie Seilern ist.

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